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"Geschichte, das ist Adlerflug des Gedankens ..."
Herder

Die Schlacht bei Idstedt
vom 24. und 25. Juli 1850

Am 24. und 25. Juli 1850 trafen die dänische und die schleswig-holsteinische Armee bei Idstedt aufeinander. Es war ein Kampf, dessen Schlachtlinie im Westen von Sollbrück, Bollingstedt über Idstedt und Stolk bis nach Böklund und Wellspang reichte und somit eine Ausdehnung von über 18 Kilometern hatte. Das Schlachtfeld war nur schwer zu überblicken, zumal es ausgerechnet an diesem 25. Juli zum ersten Mal nach einer äußerst trockenen Hitzeperiode wieder zu regnen begonnen hatte und der Nebel mit dem Rauch der stundenlangen Kanonade ein weiterer Gegner wurde. Nur einmal, so beschreiben Soldaten beider Seiten, brach der Himmel auf und ein kurzer Sonnenstrahl gab weite Sicht auf das Kampfgetümmel frei.


(c) Kampf in Oberstolk
Idstedt, am 25. Juli 1850. Während die 2. Division der Dänischen Armee durch Stolk marschierte wurde sie von der 3. Brigade unter dem Kommando von Ulrich Freiherr v. d. Horst angegriffen. In der Mitte des Bildes sieht man General von Schleppegrell tödlich verwundet zusammensinken.


Ein Kampf, in dem über 60.000 Menschen aufeinandertrafen und 1.400 Menschen starben.



Die größte Schlacht nördlich der Elbe seit Menschengedenken.


„Die Menschen in der Schlacht bei Idstedt“


In dem Buch finden sich Erlebnisse beider Seiten wieder: von dänischen und schleswig-holsteinischen Soldaten erzählt. Berichte über das Lagerleben an den Tagen vor der Schlacht, die Verpflegung der Soldaten. Dann der Kampf aus unmittelbarer Nähe. Verletzung und Tod eines Freundes oder Bruders. Die aufopferungsvolle Hilfe von Kameraden, die den Verwundeten nicht aufgeben wollten und gegen anstürmende Gegner verteidigten. Es spiegeln sich auch die Ängste der Landbevölkerung wider, die oftmals erst dann die Gefahr für ihr Leben und ihr Hab und Gut erkannte, wenn es bereits zu spät war. Es sind persönliche Eintragungen aus Tagebüchern vorhanden. Briefe an die Eltern, in denen so schnell wie möglich versichert werden musste, dass man nach dieser großen Schlacht noch am Leben sei.


Oder es wurde wie beim dänischen General v. Schleppegrell der letzte Brief an seine Frau.


Außerdem wurden historisch wichtige Dokumente wie die offiziellen Berichte v. Willisen und v. Krogh komplett übernommen.


Alle Berichte sind authentisch.



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Kathinka Wantula, Flensburger Straße 6, D - 24837 Schleswig.


Mitglied bei:

- Heimatverein der Landschaft Angeln e. V.
- Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte e. V.



Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung. (E-Mail)